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Erotik Hörbuch

 

Inhaltsangabe des Verlags


Paris, 1862. Ein schreckenerregender Doppelmord erschüttert die friedliche Welt.
C. Auguste Dupin schaltet sich in die ergebnislos verlaufenden Ermittlungen der Pariser Polizei ein und zeigt, dass es möglich ist, einen Fall zu lösen, ohne auch nur einen einzigen Zeugen verhört zu haben.

Der "Doppelmord in der Rue Morgue" - geschrieben 1847 - ist der Prototyp der klassischen Detektivgeschichte aus dem Jahre 1847 vom unerreichten Großmeister des Grusels, Edgar Allan Poe. Seinem Beispiel folgten unter anderem Sir Arthur Conan Doyle, Agatha Christie, Dorothy L. Sayers und viele andere mehr.

Titel:Meister des Schreckens - Der Doppelmord in der Rue Morgue (Folge 2)
Autor:Poe, Edgar Allan
Genre:Krimi/Thriller
Art1:Hörspiel
Sprecher:Erzähler/Worthington: Frank Glaubrecht
 C. Auguste Dupin: Volker Brandt
 Doktor Dumas: Gerd Baltus
 Pierre Moreau: Christian Rode
 Itzak Odenheimer: Franz J. Steffens
 Pauline Dubourg: Pia Werfel
 Isidore Luset: Kai Hendrik Möller
 Henri Duval: Thomas Kästner
 Adolphe Le Bon: Nicolas Böll
 Jules Mignaud: Michael Weckler
 William Bird: Rolf Jülich
 Reporter: Konrad Halver
 Seemann: Thomas Karallus
Verlag:Maritim
CDs:2
ISBN:9783867140386  (früher 3867140383)
Preis CD:
11,95 €


 

Unsere Rezension zu Folge 5, "Dr. Jekyll & Mr. Hyde"  


Mit "Dr. Jekyll & Mr. Hyde" ist Maritim ein ganz großer Wurf gelungen. Dieses Hörspiel besticht durch die Atmosphäre des alten Londons. Man spürt bei den abendlichen Szenen beinahe schon den Nebel durch die Türritze eindringen. Doch nicht alleine die Atmosphäre kann überzeugen, auch die Geschichte selbst ist sehr spannend. Das prinzipielle Motiv der Geschichte kennt ja jeder, und dennoch baut sich eine selten erlebte Spannung auf. Wahrscheinlich aufgrund der sehr guten Umsetzung des Themas.
Einen großen Teil zum Gelingen tragen auch die Sprecher bei, denn wie üblich sind bei Maritim nur die Spitzenleute auf der Sprecherliste zu finden. Anders aber wie bei dem einen oder anderen Hörspiel können diese sich diesmal in einer Geschichte voll entfalten, die ihren eigenen Leistungen ebenbürtig ist.
Da es abgesehen von einem Anfang, der die ersten wenigen Minuten noch eher durchschnittlichen ist, bevor das Stück wirklich an Fahrt gewinnt, rein gar nichts zu kritisieren gibt, fällt diese Rezension ein wenig kürzer aus als normal. Man kann Maritim und dem Regisseur nur ein dickes Kompliment für dieses Hörspiel machen.
Wer sich nun die Frage stellt, ob man denn nun die ersten Folgen der schwarzen Serie zuvor gehört haben muss, die Geschichten sind voneinander unabhängig und in sich abgeschlossen. Die eine oder andere Empfehlung gibt es ja noch in dieser Reihe, aber natürlich kann man sich "Dr. Jekyll & Mr. Hyde" auch als einzelne Folge anhören.

 

Unsere Rezension zu Folge 5, "Dr. Jekyll & Mr. Hyde"  


Dieses Hörspiel ist eine ordentliche, geradlinige Hörspieladaption von R.L. Stevenson’s Klassiker. Ohne Ecken und Kanten - so wie wir es von Maritim’s „Schwarzer“ Serie gewohnt sind - wird frei nach der berühmten Vorlage von 1886 die Geschichte vom Arzt Dr. Jeckyll erzählt, dem es mit chemischen Experimenten gelingt, beide Teile seines Wesens körperlich voneinander zu trennen. Die eine ist der sanftmütige Gutmensch und Arzt, die andere, die nach Einnahme des Elixiers zum Vorschein kommt, der ur-böse und zügellose Mr. Hyde. Hyde wie „to hide“ = verbergen, verstecken?

Aufgeräumte Sprecher, eine gute Akustik und die ambitionierte Musik-Untermalung bescheren uns solide Hörspielunterhaltung, die sich darüber hinaus um keine neuartigen Sichtweisen auf den vielfach verarbeiteten Stoff bemüht. Sie begnügt sich mit der naheliegenden Gut-und-Böse-Thematik ohne allzu tief in die dahinterliegende Psychologie einzutauchen. Die moralisch aufwühlende Abgründigkeit der Vorlage bleibt weitgehend unberührt.
Doch schon G.K. Chesterton bemerkte in seiner literarischen Analyse: „Der springende Punkt ist nicht, dass ein Mensch sich von seinem Gewissen lösen kann, sondern dass er es NICHT kann. Der medizinische Eingriff hat hier tödliche Folgen: Er bedeutet eine Amputation, an der beide Teile sterben.“
In der Maritim-Version richtet Jeckyll sich nicht selbst, sondern lässt sich vom Freund erschießen. Dramaturgische Wohlordnung, die ein Aha-Erlebnis gar nicht erst aufkommen lässt.

 

Weitere Hörbücher dieser Serie:

Der Magnetiseur/Der Fall Waldemar (Folge 1)
Das unheimliche Haus des Richters (Folge 3)
Frankenstein (Folge 4)
Dr. Jekyll & Mr. Hyde (Folge 5) 
Das Bildnis des Dorian Gray (Folge 6)
Die Elixiere des Teufels - Der Sandmann (Folge 7)