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Erotik Hörbuch

 

Inhaltsangabe des Verlags


Beim Versuch eine nordöstliche Seepassage zum Nordpol zu entdecken, gerät das Schiff des englischen Abenteurers Robert Walton ins Packeis. Doch Walton hält fanatisch an seinem Vorhaben fest, und ist bereit das Leben seiner Mannschaft und auch sein eigenes zu opfern, um sein utopisches Ziel in die Tat umzusetzen .Da taucht unvermittelt ein Mann auf, der die Eiswüsten des Nordens zu Fuß durchwandert hat. Mehr tot als lebendig verfolgt er eine dämonische Kreatur, die irgendwo im Nebel auf die Männer lauert. Mit letzter Kraft berichtet der Fremde Captain Walton die Tragödie seines Lebens und offenbart ihm seinen Namen. Einen Namen, den Walton niemals wieder vergessen wird: Victor Frankenstein ...

Titel:Meister des Schreckens - Frankenstein (Folge 4)
Autor:Shelley, Mary
Genre:Horror/Mystery
Art1:Hörspiel
Sprecher:Alexej , russischer Seemann: Christian Mey
 Captain Robert Walton: Walter von Hauff
 Grigori, russischer Steuermann: Michael Habeck
 Erzähler: Niels Clausnitzer
 Victor Frankenstein: Udo Schenk
 Victor Frankenstein als Kind, 7: Michaela Amler
 Caroline Frankenstein: Roswita Benda
 Albert Frankenstein: Helmut Krauss
 Elisabeth Lavenza als Kind, 6: Sabine Bohlmann
 Elisabeth Lavenza: Daniela Hoffmann
 Justine Moritz: Jo Kern
 Professor Waldman: Peter Groeger
 Ein Mann / Kreatur: Thomas Karallus
 Kommilitone Frankensteins: Ole Pfennig
 William Frankenstein, 10:
 Bote: Thomas Kästner
 Deboissy: Charles Rettinghaus
Verlag:Maritim
CDs:2
ISBN:9783867140782  (früher 3867140782)
Preis CD:
11,95 €


 

Unsere Rezension zu Folge 5, "Dr. Jekyll & Mr. Hyde"  


Mit "Dr. Jekyll & Mr. Hyde" ist Maritim ein ganz großer Wurf gelungen. Dieses Hörspiel besticht durch die Atmosphäre des alten Londons. Man spürt bei den abendlichen Szenen beinahe schon den Nebel durch die Türritze eindringen. Doch nicht alleine die Atmosphäre kann überzeugen, auch die Geschichte selbst ist sehr spannend. Das prinzipielle Motiv der Geschichte kennt ja jeder, und dennoch baut sich eine selten erlebte Spannung auf. Wahrscheinlich aufgrund der sehr guten Umsetzung des Themas.
Einen großen Teil zum Gelingen tragen auch die Sprecher bei, denn wie üblich sind bei Maritim nur die Spitzenleute auf der Sprecherliste zu finden. Anders aber wie bei dem einen oder anderen Hörspiel können diese sich diesmal in einer Geschichte voll entfalten, die ihren eigenen Leistungen ebenbürtig ist.
Da es abgesehen von einem Anfang, der die ersten wenigen Minuten noch eher durchschnittlichen ist, bevor das Stück wirklich an Fahrt gewinnt, rein gar nichts zu kritisieren gibt, fällt diese Rezension ein wenig kürzer aus als normal. Man kann Maritim und dem Regisseur nur ein dickes Kompliment für dieses Hörspiel machen.
Wer sich nun die Frage stellt, ob man denn nun die ersten Folgen der schwarzen Serie zuvor gehört haben muss, die Geschichten sind voneinander unabhängig und in sich abgeschlossen. Die eine oder andere Empfehlung gibt es ja noch in dieser Reihe, aber natürlich kann man sich "Dr. Jekyll & Mr. Hyde" auch als einzelne Folge anhören.

 

Unsere Rezension zu Folge 5, "Dr. Jekyll & Mr. Hyde"  


Dieses Hörspiel ist eine ordentliche, geradlinige Hörspieladaption von R.L. Stevenson’s Klassiker. Ohne Ecken und Kanten - so wie wir es von Maritim’s „Schwarzer“ Serie gewohnt sind - wird frei nach der berühmten Vorlage von 1886 die Geschichte vom Arzt Dr. Jeckyll erzählt, dem es mit chemischen Experimenten gelingt, beide Teile seines Wesens körperlich voneinander zu trennen. Die eine ist der sanftmütige Gutmensch und Arzt, die andere, die nach Einnahme des Elixiers zum Vorschein kommt, der ur-böse und zügellose Mr. Hyde. Hyde wie „to hide“ = verbergen, verstecken?

Aufgeräumte Sprecher, eine gute Akustik und die ambitionierte Musik-Untermalung bescheren uns solide Hörspielunterhaltung, die sich darüber hinaus um keine neuartigen Sichtweisen auf den vielfach verarbeiteten Stoff bemüht. Sie begnügt sich mit der naheliegenden Gut-und-Böse-Thematik ohne allzu tief in die dahinterliegende Psychologie einzutauchen. Die moralisch aufwühlende Abgründigkeit der Vorlage bleibt weitgehend unberührt.
Doch schon G.K. Chesterton bemerkte in seiner literarischen Analyse: „Der springende Punkt ist nicht, dass ein Mensch sich von seinem Gewissen lösen kann, sondern dass er es NICHT kann. Der medizinische Eingriff hat hier tödliche Folgen: Er bedeutet eine Amputation, an der beide Teile sterben.“
In der Maritim-Version richtet Jeckyll sich nicht selbst, sondern lässt sich vom Freund erschießen. Dramaturgische Wohlordnung, die ein Aha-Erlebnis gar nicht erst aufkommen lässt.

 

Weitere Hörbücher dieser Serie:

Der Magnetiseur/Der Fall Waldemar (Folge 1)
Der Doppelmord in der Rue Morgue (Folge 2)
Das unheimliche Haus des Richters (Folge 3)
Dr. Jekyll & Mr. Hyde (Folge 5) 
Das Bildnis des Dorian Gray (Folge 6)
Die Elixiere des Teufels - Der Sandmann (Folge 7)